Johansens Reisestudien

 

 

 

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Tessin und Norditalien:
Kirchen, Villen, Gärten
und ein Hauch von Dolce Vita

   
                 
   

Reiseverlauf

 

 

       
                 
   

7-Tage-Reise
11. bis 17. Mai 2014

 

René Johansen,

teilweise örtliche Führung

       
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 22 Personen.

 

 

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1. Tag, SO: Über und durch die Alpen in den Süden
Anreise durch den St. Gotthard-Tunnel in den Kanton Tessin –
und gleich weiter über die italienische Grenze bei Chiasso
in die Lombardei.
An den Ufern des Lago di Varese werden wir für die nächsten
sechs Nächte wohnen, und zwar im gediegenen ***-Hotel Vecchia Riva.

Gemeinsames Empfangsessen und erste von sechs Übernachtungen im
***-Hotel Vecchia Riva, Località Schiranna - Lago di Varese.

2. Tag, MO: Im Sopraceneri und auf den legendenumwobenen Brissago-Inseln
Heute widmen wir uns zunächst dem nördlichen Teil des Kantons
Tessin, dem Sopraceneri.
Kontraste dominieren das Landschaftsbild nördlich des Monte Ceneri:
hohe schroffe Berge, tiefeingeschnittene schmale Täler, und plötzlich
die Öffnung nach Süden, zum Lago Maggiore hin, in eine exotische
subtropische Welt, in der feuriges Kamelienrot durch Bambushaine
schimmert und man alles – Luft, Wasser, Farben, Düfte – nur noch auf
Italienisch beschreiben möchte.

Locarno, die kleine „Hauptstadt“ des Sopraceneri, ist mit über
2300 Sonnenstunden im Jahr gesegnet. Doch auch die Schattenseiten
der Stadt sind malerisch.
Man durchstreift enge verwunschenen Gassen und steht plötzlich
den Mauern des ehrwürdigen Castello Visconteo gegenüber.
Oder: von der Kirche San Francesco mit ihren wunderbaren
Renaissancefresken her kommend und sich abermals in den dunklen
Gassen verlierend, finden wir uns unter den Arkaden der
Piazza Grande wieder, dem Austragungsort des Internationalen
Filmfestivals, und werden unvermittelt Teil einer der großartigen
Szenerien Europas, denn der Blick geht über lombardische Fassaden
hinweg zu palmenbestandenen Ufern und verliert sich im Seeblau.

Nachdem wir Locarno genossen haben fahren wir mit dem Funiculare
hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, einem Wahrzeichen
des Tessins. Von hier überblicken wir die Stadt, die Berge, den
langgestreckten See.
Die Mittagszeit verbringen wir auf der westlichen Seite des Flusses
Maggia, im malerischen Ascona.
Und schließlich werden wir am Nachmittag in einem der bezauberndsten
Winkel des Tessins verweilen, auf einer Insel die einst der
Baronin Antoinette de Saint-Léger gehörte.

Wir besteigen das Boot, verlassen die Ufer des Sees und steuern auf
die größte der Brissago-Inseln zu, die sich beim Näherkommen
schnell als subtropisches Paradies entpuppt. Etwa 1700 Pflanzenarten
aus dem Mittelmeerraum, aus Asien, Südafrika, Amerika und Ozeanien
feiern im Frühjahr hier eine Blütenorgie.

Rückkehr zum Hotel, individuelles Abendessen und zweite von
sechs Übernachtungen im ***-Hotel Vecchia Riva, Lago di Varese.

3. Tag, DI: Juwelen des Comer Sees
Heute bleiben wir auf der italienischen Seite, in der Lombardei.
Wir fahren zunächst nach Como, berühmt durch die einmalig schöne
Lage am gleichnamigen See, bekannt durch die Seidenproduktion.
Zwei Kostbarkeiten haben wir zur Besichtigung ausgewählt:
die Kirche Sant’Abbondio aus dem 11. Jh. und den imposanten Dom,
in dem sich Spätgotik und Renaissance auf bemerkenswerte Weise
verbinden.
Natürlich bleibt auch Zeit für einen Bummel am See und Entdeckungen
auf eigene Faust.

Nach der Mittagsfreizeit erleben wir Eindrücke ganz anderen Art:
während einer längeren Bootsfahrt auf dem Lago di Como haben wir
einen überbewältigenden Blick auf den Saum des Sees, auf lombardische
Villen, steil aufragende Zypressen, auf stetig wechselnde romantische
Szenerien, auf eine ideale Landschaft.
Ein Juwel haben wir ausgesucht, um zu verweilen: Villa del Balbianello.
Wenig bekannt, nur per Boot erreichbar, in schier unfassbar schöner Lage.

Individuelles Abendessen und dritte von sechs Nächten
im ***-Hotel Vecchia Riva, Località Schiranna - Lago di Varese.

4. Tag, MI: “Sacro Monte, den entzückendsten Traum ... verdanke ich Ihnen”
Zurück ins Sopraceneri.
Noch waren wir nicht in den Tälern nördlich des Lago Maggiore.
Im Verzasca-Tal erleben wir nun hautnah die erwähnten Gegensätze.
Auf einem Spaziergang entdecken wir Corippo, ein altes Tessiner Dorf,
ganz aus Granit und Gneis gebaut. Anschließend fahren wir weiter ins
Piemont, nach Orta, in ein malerisches Städtchen, in dem die Zeit
stehengeblieben zu sein scheint. Auch diesmal nehmen wir das Boot,
Orta liegt am See, doch wir sind nur für kurze Zeit auf dem Wasser
unterwegs, um zur Insel San Giulio zu gelangen.

Und um den Tag angemessen abzurunden besteigen wir nach Rückkehr
von der San Giulio den Sacro Monte d’Orta, einen der Heiligen Berge
Norditaliens, der Teil des UNESCO-Welterbes Sacri Monti ist.
Hier oben sind wir in guter Gesellschaft, denn auch Nietzsche besichtigte
gemeinsam mit Lou Andreas Salomé den Heiligen Berg, und es war hier,
dass er sich in sie verliebte (und ihr – vielleicht?! – einen Kuss gab).
Lou vertraute später ihrem Tagebuch an, dass sie diesem Berg den
entzückendsten Traum ihres Lebens verdankt.
Wer weiß was uns hier erwartet …

Individuelles Abendessen und vierte von sechs Übernachtungen
im ***-Hotel Vecchia Riva, Lago di Varese.

5. Tag, DO: Meisterwerke der Lombardei
Fahrt in Richtung Süden, zunächst an Mailand vorbei, nach Pavia.
Auch wenn wir nun südlich von Mailand sind, bleiben wir thematisch
und geographisch im Rahmen unserer Reise, denn Pavia liegt am Unterlauf
des Ticino, jenem uns inzwischen wohlbekannten Fluss, der dem Schweizer
Kanton den Namen gab. Südlich der Stadt mündet der Ticino in den Po.

Uns interessiert die prunkvolle Certosa di Pavia, ein ehemaliges
Kartäuserkloster, das von Gian Galeazzo Visconti, dem Herzog
von Mailand, als Grablege seiner Familie gestiftet wurde.
Besonders beeindruckend ist die herrliche Marmorfassade der
ehemaligen Kartause im Bramante-Stil.
Unsere Mittagszeit wollen wir im Zentrum der lombardischen
Hauptstadt Mailand verbringen. Und nach der Freizeit haben
wir noch eine gemeinsame Besichtigung vor.
Sant’Ambrogio ist eine der bemerkenswertesten frühchristlichen
Kirchen Italiens. Ambrosios, Bischof und Stadtpatron Mailands,
gründete die Basilika im 4. Jh. und ist auch hier bestattet.
Wir werden Kunst aus 1500 Jahren finden: byzantinische Reliefs,
mittelalterliche Fresken und das berühmte Antependium, Teil der
weltweit einzigen erhalten gebliebenen karolingischen Altarverkleidung,
entstanden zwischen 824 und 856.

Individuelles Abendessen und fünfte von sechs Nächten im
***-Hotel Vecchia Riva, Lago di Varese.

6. Tag, FR: Die Reize des Sopraceneri
Auf ins Sopraceneri! Zunächst verschaffen wir uns einen Eindruck
von Lugano.

In der Kirche Santa Maria degli Angioli bewundern wir das bedeutendste
Renaissancewandbild der Schweiz, ein Meisterwerk von Bernardino Luini:
„Kreuzigung Christi“.
Und weiter geht die Reise ins malerische Morcote.
Hier lassen wir uns ausgiebig Zeit. Wer mag kann 404 Stufen zur
Pfarrkirche Santa Maria del Sasso emporsteigen.
Vom terrassierten Monumentalfriedhof hat man einen unvergleichlichen
Blick über den Ceresio (Luganer See).

Am Nachmittag treff en wir uns für einen gemeinsamen Rundgang
durch den Parco Scherrer wieder, in dem man eine Weltreise auf kleinstem
Raum unternehmen kann.

Gemeinsames Abschiedsessen und letzte Übernachtung
im ***-Hotel Vecchia Riva, Località Schiranna - Lago di Varese.

7. Tag, SA: Kantonshauptstadt Bellinzona
Eine Reise ins Tessin wäre nicht vollständig ohne den Besuch
der Kantonshauptstadt. Ihrer drei gut erhaltenen Burgen wegen wurde
die Stadt im Jahre 2000 von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt.
Schlendern Sie nochmals unter Arkaden, kaufen Sie Käse und Wein auf dem
Markt, bevor wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden machen.

 

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