Johansens Reisestudien

 

 

 

Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

 

                 
               
                 
 

Studienreisen I Literaturreisen I Kulturreisen

 
                 
                 
   

 

           
   

Rom:
Grand Tour in der Ewigen Stadt

   
                 
   

Reiseverlauf

 

 

       
                 
   

8-Tage-Reise
24. bis 31. Mai 2014

 

Jeanette Langer,

René Johansen

       
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 24 Personen.

 

 

Open AllClose All

 

1. Tag, SA: Jenseits des Tiber
Individuelle Anreise am Vormittag.
Rom ist von vielen deutschen Großstädten schnell und kostengünstig
per Flugzeug erreichbar.
Wir sind in Ihnen gern bei der Flugbuchung behilflich.

Gegen 17.00 Uhr wollen wir uns zu einem ersten gemeinsamen
Rundgang treffen. An diesem ersten Abend in der Ewigen Stadt
werden wir die Atmosphäre Roms einfangen, und wo kann man das
besser als „jenseits des Tiber“, im Stadtteil Trastevere.
Auf unserem Spaziergang besuchen wir u.a. Santa Maria in Trastevere.
Die ursprünglich frühchristliche Basilika, Roms älteste
Marienkirche, wurde im 12. Jh. erneuert und mit beeindruckenden
Mosaiken ausgestattet.
In Trastevere werden wir auch unseren ersten kulinarischen Eindruck
von Rom bekommen.

Gemeinsames römisches Empfangsessen (ahh, la dolce vita!) und erste
von sieben Übernachtungen in Rom.

2. Tag, SO: Nabel der antiken Welt
Das Sumpfland am palatinischen Hügel, vor 3000 Jahren noch
regelmäßig vom Tiber überflutet, diente nach Trockenlegung
zunächst als Friedhof, dann als Marktplatz.
Mitte des 6. Jh. v. Chr. wurde hier das Comizio gebaut, das älteste
politische Zentrum Roms.
Es entstanden die Regia (der Sitz des Königs zur Ausübung sakraler
Funktionen), die Curia Hostilia (das Sitzungsgebäude des Senats)
und der Vesta-Tempel.
Nach und nach, mit zunehmender Bedeutung Roms, wuchs an dieser Stelle
das politische, wirtschaftliche und religiöse Zentrum der antiken
Weltmacht: das Forum Romanum.

Nach Besichtigung des Forums werfen wir einen Blick auf den
Titusbogen und gelangen dann zum Palatinischen Hügel,
der eigentlichen Geburtsstätte Roms.

Der Palatin: seit dem 9. Jh. v. Chr. bebaut, in der Antike
bevorzugtes Wohngebiet der Reichen und Mächtigen, seit Augustus
auch Residenz vieler Kaiser. Diese Kaiserpaläste trugen den Namen
„palatium“, woraus sich der italienische Begriff „palazzo“
und der deutsche „Palast“ entwickelte.
In christlicher Zeit verfi elen die antiken Paläste, einige wurden
in Kirchen und Klöster verwandelt.
In der Renaissance entdeckte die römische Aristokratie den Hügel erneut;
Adelsfamilien ließen grandiose Villen errichten und legten ausgedehnte
Gärten an. Die prächtigste Gartenanlage schuf Kardinal Alessandro
Farnese über Teilen der Domus Flavia und der Domus Tiberiana.

Hier schlendern wir zwischen antiken Ruinen und ausgedehnten Gärten –
doch von diesem mit Pinien und Steineichen bewachsenen Hügel mitten
im Zentrum genießen wir auch herrliche Blicke auf die Türme,
Dächer und Kuppeln Roms und können bei gutem Wetter den Blick bis
auf die Berge Latiums schweifen lassen.

Am Nachmittag werden wir die Kaiserforen besichtigen, eine antike
Erweiterung des Forum Romanums, die gegen Ende der römischen Republik
und in der frühen Kaiserzeit veranlasst wurde.
Wir konzentrieren uns auf das letzte und zugleich beeindruckendste
der fünf Kaiserforen, auf das Trajansforum.

Individuelles Abendessen (wir haben Empfehlungen!) und zweite
von sieben Übernachtungen in Rom.

3. Tag, MO: Im Zentrum Roms
Gemeint ist nicht mehr nur das antike Rom, sondern wir
erweitern die Skala um viele Jahrhunderte und dehnen unsere
Erkundung auf das Zentrum der heutigen römischen Hauptstadt aus.

Man denkt sofort an die Spanische Treppe, an den Trevibrunnen,
die Piazza Navona oder die Kirche Santa Maria degli Angeli.
Dieser Vormittag ist zur allgemeinen Orientierung gedacht,
Bekanntes verbindet sich mit Unerwartetem, und Frau Langer
wird uns nicht nur einen guten Überblick über die römische Innenstadt
vermitteln, sondern uns auch Hinweise für die Freizeit
am Nachmittag geben.

Unsere Mittagspause haben wir am Campo de‘ Fiori geplant,
und danach bleibt uns Zeit zur freien Verfügung: von nun an
können Sie Rom auf eigene Faust durchstreifen.

Rosenverkäufer werden Sie an der Piazza di Spagna zu betören
versuchen, doch dank Frau Langers Tipps können Sie sich elegant
dem geschäftstüchtigen Charme entziehen und zum Beispiel ins
Caffè Sant’Eustachio in der Nähe des Pantheon ausweichen und
sich am besten Cappuccino Roms gütlich tun.

Individuelles Abendessen und dritte von sieben Übernachtungen in Rom.

4. Tag, DI: Über- und unterirdisches Rom
Am Morgen besteigen wir den Celius, den siebten Hügel Roms,
der in der römischen Antike noch außerhalb der Stadt lag.
Hinter den Ruinen der Gladiatorenschule erhebt sich die
Basilika San Clemente.
Die Kirche stammt aus dem 12. Jh. Kunstgeschichtlich bedeutsam
ist vor allem das Mosaik der Apsis aus der Erbauungszeit.
In der Kirche haben wir die Gelegenheit, in das unterirdische Rom
und damit zugleich in die Vergangenheit hinabzusteigen und eine
Ausgrabungsschicht nach der anderen zu entschlüsseln.

Unter der Oberkirche verbirgt sich eine frühchristliche Basilika
aus dem 4. Jh., in der wir u.a. interessante Fresken aus dem
6. bis 11. Jh. entdecken werden.
Und es geht noch tiefer.
Ganz unten stoßen wir auf römische Häuserreste aus dem 1. und 2. Jh.
und einen Mithras-Tempel.
Und nun zurück ans Licht!

Nach 10 Minuten zu Fuß haben wir den Lateran erreicht, einen Hügel
nahe der Aurelianischen Mauer.
Wir besichtigen eine von vier Papstbasiliken der Stadt,
die Bischofskirche von Rom: San Giovanni in Laterano.
Die Kirche wurde von Kaiser Konstantin als erste christliche Basilika
errichtet und war mit dem angeschlossenen Lateranpalast bis
Ende des 14. Jh. die Residenz des Pontifex Maximus - und damit
(wie heute der Vatikan) das Zentrum der christlichen Welt.

Nachdem wir einen Blick auf die Scala Santa, die
Heiligen Stiege, geworfen haben, wird es Zeit für eine Mittagspause
und eine Entscheidung:
Wer will kann den Rest des Tages nach eigenem Gutdünken gestalten.
Wir geben gern Empfehlungen, Rom hat enorm viel zu bieten.
Wer selbst aber keine Pläne hat und einen interessanten Nachmittag
verbringen möchte, kann mit uns nochmals ober- und unterirdisch
auf Entdeckungsreise gehen.

Das Abenteuer beginnt mit einer Fahrt mit dem Bus #218 in Richtung
Via Appia Antica …
Da laut römischer Gesetzgebung die Toten nicht im Bereich
von Wohnsiedlungen bestattet werden durften, geschah dies
entlang der Ausfallstraßen.
Eine solche Verbindungsstraße war die Via Appia, die von Rom
nach Brindisi führte. Einen kleinen Teil der antiken, mit
Grabmonumenten bestandenen Straße wollen wir gemeinsam begehen.

Zunächst jedoch begeben wir uns nochmals in die Unterwelt.
In Rom gibt es 60 zum Teil ausgedehnte Katakomben.
Doch mit ihren etwa 20 km langen Galerien gehört San Callisto
zu den größten und eindrucksvollsten. 500.000 Gräber sind auf
5 Ebenen in den Vulkantuff gehauen worden.
Die werden wir (ausnahmslos! alle!) während unseres Rundgangs
besichtigen …
Wieder im Reich der Lebenden beginnen wir nun
unseren Spaziergang auf der herrlichen, mit
Zypressen bestandenen Via Appia Antica.
Unser Weg führt an zahlreichen antiken Grabstätten entlang,
wie dem Grabmal der Cecilia Metella und dem Mausoleum des
Romulus, Sohn des Kaisers Maxentius.

Rückkehr nach Rom am späteren Nachmittag, individuelles
Abendessen und vierte von sieben Übernachtungen in Rom.

5. Tag, MI: Hadriansvilla in Tivoli und die verzauberten Gärten von Ninfa
Für heute haben wir einen Bus reserviert, denn es geht hinaus
in die Campagna, nach Tivoli und Ninfa.

Einen ersten Stopp legen wir an der Basilica di San Paolo
Fuori le Mura ein, Sankt Paul vor den Mauern, der für uns
zweiten Papstbasilika von Rom.
Im Dezember 2006 gaben vatikanische Archäologen bekannt,
dass sie an der Basis des Hauptaltars der Kirche das Grab des
Apostel Paulus entdeckt hätten. Unter dem Epigraph „Dem
Apostel und Märtyrer Paulus“ wurde tatsächlich ein altrömischer
Sarkophag gefunden. Umbauten ermöglichen einen Blick auf den
Sarkophag.
Bekannt ist die Kirche auch der Mosaikbilder wegen - diese
zeigen die Portraits aller Päpste der Kirchengeschichte.

Nun geht es hinaus nach Tivoli. Wir wollen die größte und
aufwendigste Palastanlage erkunden, die sich je ein römischer
Kaiser erbauen ließ, und die Vorbild für viele barocke
Gartenanlagen wurde: die Villa Adriana oder Hadriansvilla,
Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian.
Der gesamte Komplex erstreckt sich über 120 ha und ist als
UNESCO Weltkulturerbe eingetragen.
Nach unserer Mittagspause in Tivoli reisen wir in die
Lepinischen Berge weiter.
Das Landschaftsbild ändert sich, die Lepinischen Berge sind nicht
vulkanischen Ursprungs, sondern ein verkarstetes Kalkgebirge.
Wir wollen am Rande der Berge einen der romantischsten
Landschaftsgärten Italiens besuchen.
Der im Januar 2013 verstorbene britische Rosenexperte
Peter Beales nennt ihn in seinem zuletzt erschienenen
rosenbuch den“ schönsten Rosengarten der Welt“.
Die Rede ist von Ninfa, den „verzauberten Gärten“.
Stellen Sie sich vor: eine ganze mittelalterliche Stadt verfällt,
gerät in Vergessenheit, wird von der Natur zurückerobert.
Die Besitzer des Areals, die römische Adelsfamilie der Caetani,
erkennen Anfang des 20. Jh. das besondere dieser Symbiose
Zwischen Ruinen, Pflanzen und einer speziell angepassten Fauna,
und verwandeln Ninfa behutsam in einen romantischen Garten.
Ninfa ist nach wie vor in Privatbesitz und normalerweise nur an
wenigen Tagen im Jahr zugänglich.

Rückreise nach Rom. Individuelles Abendessen und
fünfte von sieben Übernachtungen.

6. Tag, DO: Vatikanstadt
Wir konzentrieren unseren Besuch auf 3 Aspekte:

die Besichtigung der Vatikanischen Gärten am Morgen;

dann Führung in den Vatikanischen Museen, in deren Verlauf
wir uns den bedeutendsten Kunstwerken widmen - der antiken
Skulpturensammlung, den Fresken Michelangelos in der
Sixtinischen Kapelle und den Wandmalereien
Raffaels in den päpstlichen Privatgemächern;

abschließend Besichtigung der Peterskirche.

Individuelles Abendessen und sechste von sieben
Übernachtungen in Rom.

7. Tag, FR: Abschied von Rom - Omaggio a tutti gli Dei e alle Belle Arti
Wir werden Rom nicht verlassen ohne die Atmosphäre ganz
ausgekostet und mit der Galleria Borghese eine der
unvergesslichen Besonderheiten gesehen zu haben.

Zunächst tauchen wir ein ins Gewirr der Altstadtstraßen,
bis wir am Largo di Torre Argentina auf eine mit Ruinen
übersäte freie Fläche gelangen. Zwischen vier Tempeln aus
republikanischer Zeit stand die Curia Pompeia, in welcher
der Senat sich versammelte.
Hier wurde Gaius Julius Caesar im Jahr 44 v. Chr. ermordet.
Nach wenigen hundert Metern erreichen wir das Marsfeld
und stoßen auf das am besten erhaltene Bauwerk der römischen
Antike, das Pantheon.

Nach der Besichtigung gehen wir wenige Schritte hinüber zur
einzigen gotischen Kirche Roms, Santa Maria sopra Minerva.
Bekannt ist die Minerva-Kirche vor allem durch die zahlreichen
Kunstwerke von Michelangelo und Bernini.

Am Nachmittag nun der krönende Abschluss:
unser Besuch der neu renovierten Galleria Borghese, die zu
den berühmtesten und wertvollsten privaten Kunstsammlungen
der Welt zählt.
Hier lassen sich Bernini-Statuen wie Apollo und Daphne
oder der Raub der Proserpina bewundern, hier sehen wir Gemälde
von Raphael, Caravaggio, Tizian und Rubens.

Anschließend bleibt Zeit für einen Bummel in der ausgedehnten Parkanlage.

Am Abend treffen wir uns zu einem speziellen 4-Gang-Abschiedsmenü.
Letzte Übernachtung in Rom.

8. Tag, SA: Arrivederci Roma
Transfer zum Aeroporto Internazionale Leonardo da Vinci di Fiumicino
und individueller Rückflug nach Deutschland.

 

Änderungen zu Reiseverlauf und Unterkünften vorbehalten!

weiter zu:

 

» Unsere Hotels

» Ihre Reiseleitung

» Preise und Leistungen

» Anmeldung und Anfragen

» Detailprogramm als PDF downloaden Detailprogramm Flandern

» Links und Literaturvorschläge

» Blogeintrag

 

 

zurück zu

 

» Reisebeschreibung Rom-Fahrt

» Reiseübersicht

   
       
       
                 
                 
                 
                 
   

Valid XHTML 1.0 Transitional

           
                 

 

 

 

 

 

Home I Tessin I Rom I Hermann-Hesse-Reise I Baskenland I Thailand und Kambodscha I Nützliche Informationen I Buchung

© Johansens Reisestudien 2009-2013