Johansens Reisestudien

 

 

 

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Marseille und die Provence

       
                 
   

Eine ungewöhnliche Reise
in die Europäische Kulturhauptstadt 2013

       
                 
                 
   

7-Tage-Reise
9. bis 15. Oktober 2013

 

Prof. Dr. Joseph Specht,

René Johansen

       
                 
   

Reiseverlauf

           
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 24 Personen.

 

 

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1. Tag, Mi: Anreise nach Marseille

Anreise nach Marseille mit dem TGV (schnell und preisgünstig!).
Die Anreise erfolgt individuell – wir organisieren jedoch gern
alles für Sie nach Wunsch!
Es gibt Zustiegsmöglichkeiten zum TGV in Frankfurt (14.00 Uhr)
und Strasbourg (16.12 Uhr).

Beispiel 1: Von Frankfurt erreichen Sie Marseille ohne umzusteigen
in 7h44, Zustieg 14.00 Uhr, Ankunft 21.44 Uhr.
Beispiel 2: Von Strasbourg dauert die Fahrt nach Marseille 5h34,
Zustieg 16.12 Uhr, Ankunft 21.44 Uhr.

Wir organisieren für Sie den Transport vom Bahnhof zum Hotel
und auch am Tag der Abfahrt vom Hotel zum Bahnhof.
Unser gemeinsames provenzalisches Empfangsessen genießen wir aufgrund
der relativ späten Ankunftszeit am morgigen Donnerstagabend.

Sie erhalten einen für sieben Tage gültigen Metropass (im Reisepreis
eingeschlossen), damit Sie sich während unseres gemeinsamen Programms,
aber auch nach eigenem Belieben, frei in Marseille bewegen können.
Für Ausflüge in die Umgebung von Marseille mieten wir an den
entsprechenden Tagen zusätzlich einen Bus.

Erste von sechs Übernachtungen im ****-Hôtel Mercure Marseille Prado.



2. Tag, Do: Marseille - Leben um den Hafen

Unser erster Tag in Marseille ist der Entwicklung der Stadt
um den berühmten „Vieux Port“ gewidmet, dem ältesten Hafen.
Hier gründeten griechische Siedler 600 v.Ch. die Stadt Massalia
als Handelshafen. Vom Hafen Massalias sind Reste erhalten, die
bis auf die klassische, hellenistische und römische Zeit zurückgehen
(Besichtigung).

Bis Mitte des 19. Jh. war der Vieux Port das wirtschaftliche Zentrum
von Marseille, das “Tor zum Maghreb”. Heute hat sich die wirtschaftliche
Bedeutung auf den nördlich gelegenen Europort verlagert, aber der Vieux Port,
nunmehr Yachthafen, ist inzwischen das kulturelle Zentrum der Stadt.

Ausgesprochen sehenswert ist auch die malerische Abtei Saint-Victor,
die bis auf das 5. Jh. zurückgeht (Krypta) und damit eine Wiege des
Christentums in Europa symbolisiert. Seit 1700 Jahren ist die Abtei
eines der Zentren des Katholizismus in Südfrankreich.
Anschließend verweilen wir im „Quartier du Panier“, der malerischen Altstadt.

Im Zentrum des Panier-Viertels lässt sich eine ausgedehnte, prunkvolle,
fast palastartige Anlage bestaunen, die im 17. und 18. Jh. entstand
und sich als „La Vieille Charité“, das ehemalige Armenhaus der Stadt,
erweist. Es handelt sich um eine dreistöckige Arkadengalerie, die einen
rechteckigen Innenhof umschließt, in dessen Zentrum sich eine
barock-klassizistische Kapelle erhebt. Das Gebäude war für die Unterbringung
von Kranken, Armen und Obdachlosen vorgesehen, daneben aber auch für
Familien, die wegen des Börsenbaus nahe des Vieux Port ihr Haus
verloren hatten.

„Les Docks de la Joliette“ ist ein 450 Meter langer Gebäudekomplex im
Hafenbereich, der kürzlich in ein attraktives und luxuriöses Lebensareal
umgestaltet wurde. Hier beginnt das Leben zu sprudeln und wir werden hier
einige der Gründe finden, warum Marseille 2013 als Kulturhauptstadt Europas
gefeiert wird.

Am Abend erwartet uns ein mediterranes Empfangsessen.
Zweite Übernachtung im ****- Hôtel Mercure Marseille Prado.


3. Tag, Fr: Das Marseille des 19. Jh.

Mit dem Ausbau des französischen Kolonialreiches und der
Eröffnung des Suezkanals erhält die Stadt im 19. Jh. eine neue
wirtschaftliche Bedeutung. Die damals durchgeführten Baumaßnahmen
prägen bis heute das Stadtbild.

Unser Ziel am Morgen ist das Wahrzeichen von Marseille, die Kirche
Notre-Dame de la Garde, im Volksmund La Bonne Mère et son minot genannt.
Das neuromanisch-byzantinische Gotteshaus wurde in der Mitte des 19. Jh.
an der Stelle einer mittelalterlichen Kapelle gebaut und 1864 eingeweiht.
Von der Terrasse der vielbesuchten Wallfahrtskirche genießen wir einen
eindrucksvollen Blick über die Stadt, den uns nun schon bekannten
Alten Hafen (Vieux-Port) und die Kathedrale von Marseille und natürlich
aufs Mittelmeer.

Anschließend begeben wir uns in das Zentrum und erkunden spannende
Architektur links und rechts von „La Canebière“, der pulsierenden
Ader der Stadt aus der Belle Epoche. Wir sehen u.a. das Palais de la Bourse
(Schifffahrtsbörse) und gehen dann hinauf zum Palais Longchamp und
besichtigen das Musée Grobet-Labadie, das typische Haus eines reichen
Marseiller Bürgers aus dem 19.Jh.

Wer hat noch nie von der Marseiller Seife gehört?
Ein Besuch in einer der letzten noch produzierenden Werkstätten
wird unser Tagesprogramm abrunden.

Individuelles Abendessen und dritte von sechs Übernachtungen
im ****-Hôtel Mercure Marseille Prado.



4. Tag, Sa: Ausflug nach Aix-en-Provence und in die Abbaye de Silvacane

Aix-en-Provence, die historische Hauptstadt der Provence,
ist eine Stadt in welcher es sich herrlich flanieren lässt.
Die zahlreichen Adelspaläste, die von Platanen beschatteten Plätze
und plätschernden Brunnen machen Aix zu einer der elegantesten und
angenehmsten Städte Frankreichs.
Unsere Stadtbesichtigung führt uns über den Cours Mirabeau und durch
die Altstadt zu der sehr interessanten Kathedrale Saint Sauveur.
Danach verbringen wir einige Zeit auf dem charmanten „Marche de Provence“,
der von Gilbert Becaud so innig besungen wurde: „où tout fleure le thym,
la lavande et le romarin…“.

Aix-en-Provence ist auch die Geburtsstadt von Paul Cézanne.
Ein Großteil der Aixer Einwohner verspottete den Maler zu dessen
Lebzeiten – doch diese Haltung sollte sich bald ändern.
1973 benannte Aix sogar eine Universität nach dem inzwischen weltberühmt
gewordenen Sohn der Stadt, die Universität Paul Cézanne Aix-Marseille III.
Seit 1954 ist das Atelier Cézannes, das Atelier Les Lauves, der
Öffentlichkeit zugänglich. Es ist glücklicherweise in dem Zustand
erhalten, wie Cézanne es nach seinem Tod 1906 hinterlassen hat.

Èmile Bernard, Impressionist und Freund des Künstlers, beschreibt
seinen Eindruck vom Atelier Cézannes 1904 so:

"Er öffnete ein Holztor. Wir traten in einen Garten, der sanft zum Bach
hin abfiel, Olivenbäume glitzerten, im Hintergrund standen einige Tannen.
Unter einem großen Stein nahm er einen Schlüssel hervor und öffnete
das neue, stille Haus, das in der Sonne zu schmoren schien...
Der Arbeitsraum im ersten Stock war ein großer Raum mit grauem Leimanstrich,
in den das Licht von Norden durch ein in Ellenbogenhöhe ansetzendes Fenster
einfiel...“

Nach Besichtigung des Atelier Le Lauves fahren wir durch bezaubernde
provenzalische Landschaft zur Abbaye de Silvacane, einer der ehemals
bedeutendsten Zisterzienserabteien der Provence.
Ihre Blütezeit endete abrupt 1357, als sie ausbrannte und geplündert wurde.
Nach wechselndem Geschick ist sie heute in Staatsbesitz.
Harmonisch proportionierte Räume, hohe Gewölbe und eine schon elegant
zu nennende Schlichtheit verleihen Abbaye de Silvacane eine ungewöhnliche Note.

Individuelles Abendessen und vierte Übernachtung
im ****-Hôtel Mercure Marseille Prado.

5. Tag, So: Marseille im 21. Jh. - Die Kulturhauptstadt Europas

Im Rahmen des gigantischen Stadtsanierungsprojekts „Euromediterranée“
erhält Marseille derzeit ein neues Antlitz, dass sich zu unserer
Besuchszeit in ganzem Glanz präsentieren wird.

Wir besichtigen am Morgen die neue Meeresfassade der Stadt und
widmen uns einem der spannendsten Projekte, die gegenwärtig
europaweit verwirklich werden: dem „MucEM“, (Musée des civilisations
de l’Europe et de la Mediterranée).

Ein Aufenthalt in Marseille wäre aber ohne die obligatorische Schifffahrt
zum Chateau d’If nicht komplett.
Die Bastion auf dieser kleinen Insel diente zuerst als Vorwerk zum Schutz
der Marseiller Bucht, später als Staatsgefängnis. Durch Alexandre Dumas
Roman „Der Graf von Monte Christo“ erlangte die Festung literarischen Ruhm.
Besichtigung der Insel und anschließend Rückkehr nach Marseille und Freizeit.

Individuelles Abendessen und fünfte Übernachtung
im ****-Hôtel Mercure Marseille Prado.

6. Tag, Mo: Die Abtei Le Thoronet und Entdeckungen in Cassis

Fahrt zur Zisterzienserabtei Le Thoronet.
Dies ist die älteste der sogenanten „drei provenzalischen Schwestern“,
von denen wir die Abbaye de Silvacane bereits kennen.
Freuen Sie sich auf ein wahres Wunderwerk des Zisterzienser Baustils!
Wo Farbe und Figur verboten waren, konnte die Steinbehandlung
zu neuer Vollendung gelangen. Schlichtheit und geometrische Klarheit
der Form werden hier zum Ideal erhoben.
Besichtigung, dann Weiterfahrt nach Cassis.

Die weltberühmte Bouillabaisse genießen wir …. in Cassis.
Dann unternehmen wir eine Bootsfahrt zur Entdeckung der
nicht weniger berühmten Calanques de Cassis.
Anschließend Fahrt nach La Ciotat auf der Panoramastrasse mit
prächtigem Blick auf das Mittelmeer.

Am Abend schlemmen wir in einem typischen Restaurant im Herzen
von Marseille – die Genüsse der Mediterrané sollen uns noch
lange in Erinnerung bleiben!

Letzte Übernachtung im ****-Hôtel Mercure Marseille Prado.



7. Tag, Di: Rückreise

Die Heimreise treten wir wiederum mit dem TGV an.
Wir bringen Sie vom Hotel zum Bahnhof.

Adieu Marseille!



 

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