Johansens Reisestudien

 

 

 

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Im Tal der Loire,
dem Garten Frankreichs

   
                 
   

Reiseverlauf

 

 

       
                 
   

8-Tage-Reise
12. bis 19. Mai 2013

 

Prof. Dr. Joseph Specht,

René Johansen

       
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 24 Personen.

 

 

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1. Tag, So: Anreise nach Chartres

Fahrt im komfortablen Fernreisebus von Baden-Baden, Rastatt,
Karlsruhe über Lothringen und die Champagne, an Paris vorbei, nach Chartres.

Spaziergang durch die beleuchtete Altstadt.
Wir werden uns bereits heute mit einem speziellen Gourmet-Empfangsmenü
verwöhnen, das bestens geeignet ist, uns auf unsere Reise einzustimmen.

Gemeinsames Empfangsessen in Chartres und eine Übernachtung im
***-Hotel Chatelet, Chartres.



2. Tag, Mo: Val de Loire: Ankunft und Einstimmung

Fahrt am Morgen nach Le Mans. Nach der Mittagspause besichtigen wir die
römisch/mittelalterliche Altstadt. Das Zentrum von Le Mans wurde in den
letzten Jahren sehr schön restauriert! 

Wir reisen weiter ins Weinbaugebiet Val de Loire, und zwar nach Bourgueil.
Dieses Städtchen ist  durch Rotweine der Rebsorte Cabernet Franc bekannt,
die hier häufig „Breton“ genannt wird.
„Breton“ ist eine sehr alte Sorte. Schon Francois Rabelais erwähnte im
16.Jh. den „Bon Vin Breton“ in seinen Werken.
Was wir hier machen? Wir genießen den „Breton“ bei einer Weinprobe und
lassen uns damit etwas vom Esprit des Val de Loire durch die Kehle rollen.
Nun sollten wir bestens auf die ästhetischen und lukullischen Köstlichkeiten
der kommenden Tage eingestimmt sein.

Weiterfahrt nach Saumur, gemeinsames Abendessen und erste von
zwei Übernachtungen im Hotel du Parc, Saumur.



3. Tag, Di: Klöster, Höhlen und Betrachtungen vom Fluss

Besichtigung des größten klösterlichen Gebäudekomplexes Europas,
der Abtei Fontevraud.
Das Kloster ist mit dem Haus Plantagenet verbunden, den Grafen von Anjou.
In Fontevraud  lebte Eleonore von Aquitanien als Witwe und ist dort mit
ihrem zweiten Mann, Heinrich II., und dem gemeinsamen Sohn Richard
Löwenherz begraben.

Weiterfahrt zum Höhlendorf Rochemenier und Besichtigung der
einzigartigen Höhlenwohnungen.

Nach unserer Rückkehr aus der Unterwelt gehen wir auf Zeitreise.
In Chinon fühlt man sich angesichts der imposanten Burg und der
pittoresken Altstadt ins Mittelalter zurückversetzt.
Und es bleibt romantisch, denn nun wollen wir von Candes Saint Martin
aus eine Bootsfahrt unternehmen.  – am Zusammenfluss von Loire
und Vienne und am Scheidepunkt der historischen Provinzen von
Touraine und Anjou.

Gemeinsames Abendessen auf dem Boot und letzte Übernachtung
im Hotel du Parc, Saumur.



4. Tag, Mi: Die Apokalypse von Angers und die heimliche Hochzeit von Langeais

Fahrt nach Angers, der alten Hauptstadt von Anjou.
Die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wir beginnen
unsere Besichtigung im „Château du Roi René“, der Feste
Ludwig des Heiligen. Im Schloss ist der weltbekannte Wandteppich
„Tenture de l'Apocalypse“ ausgestellt. Der Gobelin illustriert
das letzte Buch der Bibel, das von Johannes am Ende des 1. Jh. geschrieben
wurde. Die 1382 fertiggestellte, knapp 5 Meter hohe und über 100 Meter
lange „Galerie der Apokalypse“ ist der älteste erhaltene Bildteppich
dieser Größe.

Anschließend widmen wir uns der Kathedrale Saint-Maurice d'Angers,
die im 12. und 13. Jh. errichtet wurde.

Nach der Mittagspause fahren wir das Loire-Tal hinauf und gelangen
zum Schloss Langeais.
Das epochale Großereignis im Château de Langeais war die glanzvolle
Hochzeit von Karl VIII. mit Anne de Bretagne im Morgengrauen
eines kalten Dezembertages. Diese Verbindung hatte große Auswirkungen,
sowohl auf die Geschichte Frankreichs als auch auf die Europas,
weil die Bretagne dadurch nicht an das Haus Habsburg, sondern
an Frankreich fiel.
Nach der Besichtigung der 15 Räume des Schlosses, die bis heute
komplett möbliert sind, reisen wir nach Tours weiter.

Individuelles Abendessen und erste von drei Übernachtungen
im ***-Grand Hotel Tours



5. Tag, Do: Villandry, die Stadt des Heiligen Martin und abermals erlesener Wein

Wann um alles in der Welt besuchen wir Villandry? Heute!
Die sechs Gärten von Villandry gehören zu den schönsten Frankreichs.
Weltberühmt ist vor allem der Gemüsegarten im Renaissance-Stil.
Er besteht aus neun gleich großen Quadraten, die mit geometrischen
Mustern aus Blumen und Gemüse gefüllt sind.

Villandry ist das letzte der großen Renaissanceschlösser, die an der
Loire errichtet worden sind.
Die Domäne ist ein Gesamtkunstwerk, in dem Ästhetik, Vielfalt und
Harmonie auf selten anzutreffende Weise ihre Vollendung gefunden
haben.

Nach diesem Ausflug kehren wir nach Tours zurück, um nun die
Hauptstadt der Touraine genauer in Augenschein zu nehmen.
Tours ist seit dem 4. Jh. die Stadt des Heiligen Martin und somit ein
sehr bekannter Wallfahrtsort, zu dem im Mittelalter Pilgern in Scharen
strömten.
Bis heute bietet die Stadt dem Besucher mit einer schönen
Kathedrale, gut ausgestatteten Kirchen und alten Fachwerkhäusern
ein einmaliges Ambiente.

Am Nachmittag fahren wir nach Vouvray.
Der Ort ist mitten in den nach Süden gelegenen Weinbergen am
rechten Ufer der Loire angesiedelt, und verdankt seine Berühmtheit
(und den Grund unseres Besuchs) dem Wein. Es folgt, Sie ahnen es,
eine Weinprobe, und zwar im würdigen Rahmen des Château Moncontour.

Gemeinsames Abendessen in Vouvray und zweite Übernachtung
im ***-Grand Hotel Tours.



6. Tag, Fr: Zu Gast bei Leonardo und zwei Schlösser der Superlative

Fahrt das  Loire-Tal hinauf nach Amboise und Besichtigung des Clos Lucé.
Erbaut wurde Clos Lucé in der Mitte des 15. Jh.
1516 lud Franz I. Leonardo da Vinci nach Amboise ein und stellte ihm
Clos Lucé zur Verfügung. Er lebte hier drei Jahre lang bis zu seinem
Tode im Mai 1519.
Im Leonardo-da-Vinci-Museum des Schlosses werden wir Leonardos
Entwürfe und zahlreiche Modelle seiner Konstruktionen und
Erfindungen, seine “sagenhaften Maschinen“, bewundern.

Und weiter geht es zum nächsten Höhepunkt, und der heißt Chambord. 
Das Gut von 5.500  ha ist von einer Mauer von 32 km umgeben, der
längsten Frankreichs.
Das Schloss selbst kann aufgrund seiner gewaltigen Ausmaße
(Grundfläche 18.252 qm und 440 Räume, die wir ausnahmslos im Verlauf
der nächsten Stunden besichtigen) als Vorläufer von Versailles
betrachtet werden. Die große doppelläufige Treppe und die Terrasse
sind besonders prachtvolle Beispiele einer meisterhaften Architektur.

Weiterfahrt nach Cheverny.
Das Schloss wurde, im Gegensatz zu den anderen Loire-Schlössern, im
frühen und strengen klassizistischen Barockstil errichtet.
Château de Cheverny ist nach wie vor von der Familie Hurault de Vibraye
bewohnt, die es im 17. Jh. erbauen ließ, und verfügt über das
Originalinterieur aus seiner Erbauungszeit.

Individuelles Abendessen und letzte Übernachtung in Tours.



7. Tag, Sa: Im „elegantesten, feinsten und originellsten der Loire-Schlösser“

Fahrt nach Chenonceaux.
Ohne die Besichtigung dieses Schlosses ist eine Fahrt ins Loiretal
unvollständig. Château de Chenonceau ist ein Wasserschloss.
Sein Hauptgebäude steht – von Wasser umgeben – am nördlichen
Ufer des Cher, während die später errichtete Galerie den Fluss
überbrückt.
Das harmonische Zusammenspiel von Wasser, Gärten und genialer
Architektur ist eine wahre Augenweide für Besucher.
Ähnlich dem Château de Cheverny verfügt das Château de
Chenonceau über eine authentische und kostbare Einrichtung.
Mit diesem „elegantesten, feinsten und originellsten der
Loire-Schlösser“, wie es in der Literatur beschrieben ist,
sehen wir abermals (und abschließend im Verlauf unserer Reise)
ein Gesamtkunstwerk ersten Ranges.

Wir fahren weiter nach Bourree. Hier entdecken wir in einer
Tiefe von 50 Metern die eigenartige, kühle und stille Welt der
Champignonszucht.
In diesem unterirdischen finsteren Reich gedeihen u.a.
Champignon de Paris, Austernpilze usw.
Nach der Besichtigung folgt die obligatorische Kostprobe.

Nun fahren wir weiter in Richtung Troyes.

Gemeinsames Abschlussessen und Übernachtung in Troyes.



8. Tag, So: Nachklang und Heimreise
Fahrt von Troyes zurück nach Deutschland.

 

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