Johansens Reisestudien

 

 

 

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Hermann Hesse -
Literarische Spaziergänge
zwischen Calw und Montagnola

   
                 
   

Reiseverlauf

 

 

       
                 
   

7-Tage-Reise
28.9. bis 4.10.2014

 

René Johansen,

teilw. örtliche Reiseführung

       
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 22 Personen.

 

 

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1. Tag, SO: Hermann Hesse - wie alles begann
In seinen Romanen nimmt Hermann Hesse des Öfteren Bezug auf Maulbronn.
Als „Mariabronn“ taucht es auf in „Narziss und Goldmund“. „Kastalien“ heisst es
im „Glasperlenspiel“. Es ist aber nicht das klösterliche Leben, das Hesse
beschreibt.
Als Hesse Maulbronn besuchte, war es schon lange kein Kloster mehr.
Maulbronn war Stiftsschule. Kaderschmiede für jene, die einmal Pfarrer
oder Lehrer werden wollten.
Das Reglement war streng. Hesse floh nach sieben Monaten. Selbstmordversuch.
Und so bedrückend das alles klingt: ohne diese Zeit in Maulbronn, ohne diese
schwere Entwicklungskrise ist sein späteres Werk nicht denkbar.

Lassen Sie uns hier beginnen.
Hier laufen viele Fäden zusammen, Maulbronn ist greifbar, lässt Einblicke zu
und von hier aus kann man Hesse mit der Seele folgen. Außerdem fasziniert
das ehemalige Zisterzienserkloster durch Architektur ersten Ranges.

Nach unseren Besichtigungen in Maulbronn möchte ich Sie gern zu einem kleinen
Empfang einladen. Dann sind wir gestärkt für die Weiterreise nach Calw,
in Hesses Geburtsstadt.
In Calw geht es bei unserem Stadtrundgang um die Wurzeln des Dichters,
seine Herkunft, seine Kindheit. Um Erwartungen, Wünsche, Vorstellungen.
Um Enttäuschungen, Konflikte und Bewährungsproben des jungen Hesse.
Am späteren Nachmittag wollen wir uns dem Hermann-Hesse-Museum Calw
widmen,der größten europäischen Dauerausstellung über den Schriftsteller.

Gemeinsames Empfangsessen und Übernachtung im
****- Hotel Kloster Hirsau, Hirsau

2. Tag, MO: Hesse zwischen Calw und Bodensee
Nach Hirsau hatten die Hesses verwandtschaftliche Beziehung.
Diese Verwandten, Familie Feldweg, wohnten zu Hesses Jugendzeit
im Hirsauer „Gasthaus zum Hirsch und Lamm“, dem heutigen
“Hotel Kloster Hirsau”, in welchem wir wohnen.
Oft kamen die Hesses den kurzen Weg von Calw herübergewandert.
Gern wurde Besuchern das Kloster gezeigt, die bedeutendste
Sehenswürdigkeit der Gegend. Und dann wanderte man weiter, ins idyllische
Schweinbachtälchen.

In Hirsau besichtigen wir das Areal des ehemaligen Benediktinerklosters.
In der mitteleuropäischen Klosterarchitektur hat die „Hirsauer Schule“
bleibende Spuren hinterlassen, erkennbar beispielsweise an der Ausführung
des Kreuzgratgewölbes.

In der Marienkirche des Klosters Hirsau erleben wir eine speziell für uns
durch den Herforder Schauspieler Dieter Grell gestaltete Aufführung
von “Narziß und Goldmund”.

Nach unserer Mittagspause, die wir aus gutem Grund im pittoresken Tübingen
verbringen (Hesse arbeitete als Buchhändlerlehrling in Tübingen), reisen wir
in Richtung Bodensee weiter.
Unser Ziel am heutigen Nachmittag ist Gaienhofen, ein idyllischer Ort
auf der Höri-Halbinsel.
1904 siedelte Hesse hierher, frisch verheiratet.
Seine Braut hatte „ein leerstehendes altes Bauernhaus entdeckt,
etwas primitiv und etwas verwahrlost, aber hübsch und still.“
Als „halb Idylle, halb Robinsonade“ hatte sich Hesse diesen Sprung
in sein neues ländliches Leben vorgestellt. Was wird daraus?
Wir werden es im „Hermann-Hesse-Höri-Museum“ erfahren, einem Komplex
von Häusern, zu dem auch Hesses erstes Wohnhaus gehört.

Individuelles Abendessen und Übernachtung im ***- Hotel am Stadtgarten,
Radolfzell.

3. Tag, DI: Die vorbestimmte Heimat - vom Bodensee ins Tessin
Am Morgen kehren wir auf die Höri-Halbinsel zurück.
Wir sehen mehr vom Bodensee und auf einem literarischen Rundgang erfahren
wir mehr von Hesses Zeit in Gaienhofen.
Dann besichtigen wir Hesses zweites Haus, jenes Domizil, das der
Schweizer Architekt Hans Hindermann im Stil der Lebensreform entwarf
und welches 90 Jahre lang für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war.
Hier kamen die Söhne Heiner und Martin zur Welt.

Gegen Mittag brechen wir auf in Richtung, wir wechseln das Land
(die Schweiz), überqueren Alpenpässe um schließlich dort anzukommen,
wo Hesse seine „vorbestimmte Heimat“ fand, in der Tessiner Landschaft.
Wir schießen sogar ein wenig über das Ziel hinaus, denn unsere
komfortable Unterkunft liegt im norditalienischen Varese,
gleich hinter der Schweizer Grenze.

Individuelles Abendessen und erste von vier Übernachtungen
im ****- Palace Grand Hotel Varese, Varese.

4. Tag, MI: Vom Leben auf dem Goldhügel
Ein Goldhügel ist sie wahrlich, die Collina d’Oro, sofern man das Attribut
„golden“ nicht nur dem edlen Metall, sondern auch Kostbarkeiten der Natur,
der Kunst, der Literatur beimessen möchte.
In Montagnola lebte und wirkte Hessevon 1919 bis zu seinem Tode 1962.

Montagnola versteckt sich zwischen Kastanienwäldern auf dem sanften
Rücken des Goldhügels. Hier schrieb er den „Siddharta“,
den „Steppenwolf“, das „Glasperlenspiel“; hier bestellte er seinen Garten.
Hier war er zuhause, im Herzen seiner Wahlheimat.
Ein kleiner Rundgang durch den Ort wird uns den Charme Montagnolas
spüren lassen. Und ein Besuch des Hesse-Museums wird Verständnis
in uns wecken. Verständnis für die Entscheidung des Dichters,
hier dauerhaft Wurzeln zu schlagen.

Der Tag ist noch jung und es gibt noch vieles zu entdecken.
Bleiben wir doch noch eine Weile auf der Collina d’Oro und besuchen
das malerische Morcote.

Bleiben wir doch noch eine Weile auf der Collina d’Oro und besuchen
das malerische Morcote.
Hier lassen wir uns ausgiebig Zeit. Wer mag kann 404 Stufen
zur Pfarrkirche Santa Maria del Sasso emporsteigen.
Vom terrassierten Monumentalfriedhof hat man einen unvergleichlichen
Blick über den Ceresio (Luganer See).

Am Nachmittag treff en wir uns für einen gemeinsamen Rundgang
durch den Parco Scherrer wieder, in dem man eine Weltreise
auf kleinstem Raum unternehmen kann.

Individuelles Abendessen und zweite von vier Übernachtungen
im ****- Palace Grand Hotel Varese, Varese.

5. Tag, DO: Auf Abstechern in der Lombardei
Heute bleiben wir in Italien und widmen uns den Oberitalienischen Seen
und den bedeutendsten architektonischen Besonderheiten der Region.

Zunächst fahren wir die wenigen Kilometer zum Lago Maggiore und besichtigen
ein Eremiten- und Wallfahrts-Kloster in spektakulärer Lage über dem See:
das Kloster Santa Caterina del Sasso aus dem 13. Jh.

Dann lernen wir Varese etwas besser kennen, diese kleine lombardische Stadt,
die uns gastlich aufgenommen hat. Stellvertretend für die Heiligen Berge
des Piemont und der Lombardei besuchen wir den Sacro Monte di Varese.

Individuelles Abendessen und dritte von vier Übernachtungen
im ****- Palace Grand Hotel Varese,Varese.

6. Tag, FR: Um und über den Luganer See - Abschied von Hermann Hesse
Kunst und Landschaft ergänzen sich auch am Lago di Lugano (Ceresio)
auf besondere Weise. Beginnen wir mit Kunst in Lugano.
In der Kirche Santa Maria degli Angioli bewundern wir das bedeutendste
Renaissancewandbild der Schweiz, ein Meisterwerk von Bernardino Luini:
„Kreuzigung Christi“.

Danach fahren wir am Ufer des Sees entlang.
Ab Castagnola unternehmen wir eine kleine Wanderung längs des
wild-romantischen Ufers des Ceresio.
Der „Sentiero di Gandria“ führt durch insubrische Vegetation ins
ehemalige Fischerdorf Gandria, dessen Häuser geradezu an den steilen Fels
geklebt zu sein scheinen.
Nach der Mittagspause in Gandria (es empfiehlt sich frischer Fisch)
geht es per Boot zurück nach Lugano-Paradiso.

Nun wird es Zeit, das Thema „Hermann Hesse“ abzurunden.
Wir fahren nochmals auf den Rücken der Collina d’Oro und besuchen
die Kirche Sant‘ Abbondio in Gentilino. Der Friedhof der Gemeinde
birgt das Grab Hermann Hesses und seiner (letzten) Frau Ninon.

Gemeinsames Abschiedsessen und letzte von vier Übernachtungen
im ****- Palace Grand Hotel Varese, Varese.

7. Tag, SA: Heimreise
Wir kehren in Etappen nach Deutschland zurück.

„Ich habe oft und oft das Lied dieser Berge, Wälder, Rebenhänge und Seetäler
gesungen. Auch manchen Strauch und Baum habe ich hier gepflanzt, ein kleines
Bambusgehölz am Waldrand und viele Blumen, und so hoffe ich, wenn ich auch
kein Tessiner geworden bin, die Erde von Sant'Abbondio werde mich freundlich
beherbergen, wie es Klingsors Palazzo und das rote Haus am Hügel so lange Zeit
getan haben.“

Hermann Hesse, 1960

 

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