Johansens Reisestudien

 

 

 

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Westfrankreich und Nordspanien:
Baskenland

   
                 
   

Reiseverlauf

 

 

       
                 
   

10-oder 8-Tage-Reise (Bus/Flug)
13. bis 22. Oktober 2014 (Bus)
14. bis 21. Oktober 2014 (Flug)

 

Prof. Joseph Specht

Rene Johansen

       
                 
                 
                 
   

Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 24 Personen.

 

 

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1. Tag, Mo: Anreise ins Zentralmassiv (nur für Busgäste)

Wir haben die Wahl zwischen Flug und Anreise im Bus. Beides hat seine Vorzüge.
Wir unterstützen Sie gern bei der Flugbuchung!

Für alle, die sich für die Anreise im Bus entschieden haben, beginnt
unsere Reise am Montag, dem 13. Oktober 2014.
Wir verlassen Deutschland im bequemen Fernreisebus und halten uns südwestlich,
schlüpfen durch die burgundische Pforte und übernachten in unserem Hotel
im Zentralmassiv.

Gemeinsames Abendessen und Übernachtung.

2. Tag, Di: Anreise für Fluggäste/ An den Golf von Biskaya

Über das hohe, von Farnen und Heidekraut geprägte Tafelland
des Plateau de Millevaches - eine der einsamsten Gegenden Frankreichs -
erreichen wir das Grüne Perigord.
Zeitgleich fliegen unsere Fluggäste nach Bordeaux.
Am Nachmittag treffen wir alle, Bus- und Fluggäste, am Bordeaux–Mérignac
Airport ein und reisen von hier aus gemeinsam weiter.

Südlich von Bordeaux durchqueren wir den unendlichen, menschenleeren
Wald der Landes.
Und nun wird es spannend: wir entdecken plötzlich ein neues faszinierendes
Landschaftsbild. Im Vordergrund bestimmen das Bild nun die schönen weißen
baskischen Häuser mit ihrem dunkelroten Fachwerk, im Hintergrund erheben sich
stolz die Pyrenäen, ganz in sattes Grün getaucht.
Nun ist auch die Küste nicht mehr weit.
Am Abend erreichen wir Saint-Jean-de-Luz am Golf von Biskaya.

Gemeinsames Empfangsessen und Übernachtung im Grand Hotel de la Poste,
Saint-Jean-de-Luz.

3. Tag, Mi: Biarritz, Bayonne, La Rhune

Am Morgen Fahrt in das berühmte See- und Heilbad Biarritz.
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Biarritz ein eher unbedeutendes
Fischerdorf mit etwa 200 Einwohnern.
Mitte des 19. Jh. kam Kaiserin Eugénie de Montijo, eine gebürtige Spanierin
und die Ehefrau von Napoléon III., für zwei Monate nach Biarritz.
Der Kaiser ließ ihr hier eine Residenz bauen, die das Paar regelmäßig
im Sommer besuchte.
Diese Besuche machten Biarritz auch bei anderen Königshäusern Europas
bekannt.
Es kamen die Könige von Belgien, Portugal und Württemberg, englische Lords
und spanische Granden nach Biarritz.
Von dieser Atmosphäre hat sich Biarritz ein spezielles Flair erhalten.

Wir widmen uns zunächst aber den Wundern der Natur und genießen einen
morgendlichen Spaziergang zum Marienfelsen, einem von Klippen umgebenen
Felsenriff, an dem bei Seegang die Brandung hochschäumt.

Nach einem Bummel durch die Stadt Weiterfahrt nach Bayonne.

Bayonne liegt am Zusammenfluss der Flüsse Adour und Nive und ist eine
schmucke und geschäftige Stadt, die dem Besucher ein malerisches Treiben
auf den Uferkais und in den alten Gassen bietet.
Im Herzen der Altstadt thront die Kathedrale Saint Marie (13. Jh./ 16. Jh.),
ausgestattet mit einem bemerkenswerten Kreuzgang.
Die Zitadelle wurde vom Festungsbauer Vauban errichtet.

Nach Stadtbesichtigung und Mittagspause Weiterfahrt zum Saint–Ignace Pass.
Fahrt mit der Zahnradbahn zum Berg La Rhune, von dem man einen herrlichen
Rundblick über das Meer und das grüne Hügelland genießt (witterungsabhängig).

Rückfahrt nach Saint-Jean-de-Luz, der baskischsten Stadt nördlich der Grenze.
Die Bucht von Saint-Jean-de-Luz ist der einzige geschützte Hafen zwischen
Arcachon und der spanischen Grenze.
Das bunte Treiben des Fischereihafens verleiht dem ansonsten eher mondänen
Seebad eine besondere Note.

Individuelles Abendessen und Übernachtung im Grand Hotel de la Poste,
Saint-Jean-de-Luz.



4. Tag, Do: Labourd und Nieder-Navarra

Die Provinz Nieder-Navarra (auf Französisch Basse-Navarre) ist eine Region
im französischen Teil des Baskenlandes; eine heitere Hügel- und Heidelandschaft,
die sich am nordwestlichen Rand der Pyrenäen erstreckt.
Die Berge heben sich deutlich sichtbar gegen den Himmel ab, sind aber noch
niedrig.

Unsere Route führt uns durch die malerischen baskischen Dörfer mit ihren
weißen Häusern und dem blauen, grünen oder roten Fachwerk.

Wir besichtigen einen Bauernhof aus dem 17. Jh. und fahren anschließend nach
Cambo-les-Bains.
Das außergewöhnlich milde Klima am Golf von Biskaya hat das Dorf zu einem
Kurort gemacht. Er ist zu Beginn des 20. Jh. durch den Aufenthalt des
Schriftstellers Edmond Rostand, dem Autor des Versdramas Cyrano de Bergerac,
bekannt geworden.
Der Besuch von Villa Arnaga, in der der Schriftsteller mit seiner Frau bis
kurz vor seinem Tod im Jahr 1918 lebte, ist einer der Höhepunkte des Tages,
auch des Gartens in französischem Stil wegen.

Nach der Mittagspause erkunden wir die Grottes d'Isturitz und d'Oxocelhaya.
Sie sind Teil eines Karsthöhlensystems, das zu den bekanntesten Fundplätzen
der Altsteinzeit in Südfrankreich zählt.

Rückkehr nach Saint-Jean-de-Luz, individuelles Abendessen und Übernachtung
im Grand Hotel de la Poste, Saint-Jean-de-Luz.



5. Tag, Fr: Hendaye, San Sebastian, Bilbao

Auf ins sonnige Spanien!
Von Saint-Jean-de-Luz zunächst Fahrt zur Grenze nach Hendaye am Golf von
Biskaya,direkt an der französisch/ spanischen Grenze gelegen, die hier
durch den Fluss Bidasoa gebildet wird.
Noch auf französischer Seite besichtigen wir das in einem erstaunlichen
neogotischen Stil erbaute Schloss des Astronomen, Kartographen und
Weltreisenden Antoine Thomson d’Abbadie.

Und dann geht es über die Grenze ins spanische Baskenland nach
San Sebastian,der “Perle von Kantabria”.
Der Name erklärt sich durch die einmalige Lage der Stadt an der “Concha”,
der muschelartigen Bucht.
San Sebastian wurde zur Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2016 gewählt.
Wir unternehmen eine Entdeckungsfahrt und gönnen uns kleine Spaziergänge
durch verschiedene Stadtviertel, die alle wohlklingende Namen tragen
(Antiguo! Igueldo!)und ihren eigenen Charme entfalten.

Mit dem Funikular erreichen wir schließlich den Monte Igueldo und erfreuen
uns am einmaligen Panoramablick über die Bucht.

Fahrt nach Bilbao, gemeinsames Abendessen und Übernachtung im
Hotel Barceló Nervion.



6. Tag, Sa: Bilbao, Guggenheim Museum, Rioja

Bilbao.
Gegründet im Jahre 1300 durch Ferdinand IV. von Kastilien.
Provinzhauptstadt und wichtigste Industrie- und Hafenstadt des Baskenlands.
Zehntgrößte Stadt Spaniens.

Nach dem industriellen Niedergang in den 70er Jahren versetzte der sogenannte
„Bilbao Effekt“ die Stadt in einen prosperierenden Taumel.
Der Begriff bezeichnet die gezielte Aufwertung von Orten durch spektakuläre
Bauten großer Architekten. Und das ist in Bilbao u.a. das nach den Plänen
des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry aus Titan, Glas und Kalkstein
errichtete Museo Guggenheim.
Ein weiteres Beispiel für den „Bilbao-Effekt“: bis 1995 entstand eine 28 km
lange Metrolinie, deren Bahnhöfe fast alle von Sir Norman Foster entworfen
wurden.

Wir besichtigen die Stadt und am späteren Vormittag das berühmte Museum.

Am Nachmittag Fahrt in das Ebro Tal.
Das Riojagebiet gehört seit Mitte des 19. Jh. zu den bedeutendsten
Weinanbaugebieten in Europa.
Der edle Wein gedeiht auf weißem Kalk sowie auf rotgrauem Lehm.
Besuch des sehr bekannten und traditionsreichen Weingutes Herederos del
Marquès de Riscal. Nach einer Weinprobe fahren wir weiter nach Pamplona.

Gemeinsames Abendessen und Übernachtung im Hotel Kloster Leyre.



7. Tag, So: Kloster Leyre, Roncevalles, Saint-Jean-Pied-de-Port

Der Ursprung von Kloster Leyre geht bis auf die westgotische Zeit zurück.
Seine Glanzzeit erlebte es in der Hochphase der Pilgerreisen nach Santiago
de Compostela und des Königreichs von Navarra.
Wir besichtigen die wunderbare Krypta aus dem 11. Jh. und die romanische
Kirche.

Danach fahren wir nach Roncevalles, wörtliche deutsche Übersetzung etwa
Tal/Täler der Dornensträucher. Das Kloster vereinigt in sich zwei Welten:
Das Pilgertum des Jakobswegs und den französischen Heldenzyklus
des Rolandslieds.
Bereits im Jahre 1127 wird das Pilgerhospiz urkundlich erwähnt und
erlangte sehr schnell große Bedeutung, Ruhm und Reichtum.
Aber erst das Rolandslied macht Roncevalles zum Symbol.
Es besingt die berühmte Schlacht, bei der hispanische Volkstämme
die Nachhut des Kaiserheeres Karls des Großen vernichteten.
Mit der Episode von Rolands Tod wird der Name Roncevalles zur Legende.

Über den ehemals gefürchteten Pass von Ibaneta gelangen wir nach
Saint-Jean-Pied-de-Port und sind nun wieder auf der französischen Seite,
in der Region Aquitanien im Département Pyrénées-Atlantiques.
Die roten Sandsteinhäuser der ehemaligen Hauptstadt der Basse-Navarre
stehen dicht gedrängt hinter der Stadtmauer.
Der Namenzusatz “Pied de Port“, am “Fuße des Passes” erinnert daran,
dass der Ort einst die letzte Etappe der Reisenden vor der Überquerung
der Pyrenäen war.

Besichtigung, individuelles Abendessen und Übernachtung in
Saint-Jean-Pied-de-Port.



8. Tag, Mo: Schloss Pau und das Bearn

Fahrt zum Schloss Pau.
Die einstige Burg wurde von Margarete von Angoulême in einen
Renaissance-Palast umgewandelt.
Hier kann man eine außergewöhnliche Sammlung von Wandteppichen
bewundern, die zu Zeiten Louis-Philippe unter den schönsten der
königlichen Lagerbestände zusammengestellt wurde.

Nach der Mittagspause Fahrt durch das Bearn.
Über Sauveterre-de-Béarn erreichen wir L'Hôpital-Saint-Blaise, ein winziges
Dorf, letzter baskischer Ort vor dem Bearn und ehemalige Pilgerstation.
Seine kleine romanische Kirche zeigt den selten nördlich der Pyrenäen
vorkommenden Einfluss des Mudéjar-Stils.

Weiterfahrt nach Oloron-Sainte-Marie.
Die ehemalige Kathedrale Sainte-Marie ist seit 1998 Teil des Weltkulturerbes
der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“.
Uns interessiert insbesondre das wunderbare romanische Portal aus
Pyrenäenmarmor.
Eine Jurançon-Weinprobe in einem sehr schön gelegenen Weingut rundet die
Nachmittagstour ab.

Gemeinsames Abschiedsessen und Übernachtung.



9. Tag, Di: Abreise für Fluggäste/ erster Teil der Heimreise für Busgäste

Weiterreise nach Bordeaux.
Hier verabschieden wir uns von unseren Fluggästen.

Unsere Busreisenden kommen in den Genuss eines kurzen Aufenthalts
in Périgueux, den wir zum Besuch der Kathedrale Saint-Front nutzen können,
einem gewaltigen Bau aus dem 11. Jh., der durch seine harmonischen Formen,
seine Ausmaße und seine eigenwillige Restaurierung (19. Jh.) durch
Paul Abadie überrascht.


Weiterfahrt bis ins Zentralmassiv, Abendessen und Übernachtung.



10. Tag, Mi: Nachklang und Heimreise (nur für Busgäste)
Fahrt vom Zentralmassiv zurück nach Deutschland.

 

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